Aktivwoche Westirland 2018

Aktivwoche Westirland 2018

Reisebericht von Maika

Zur passenden Reise: Aktiv in der Connemara


Aus dem tristen Hessen flog ein Adler hinauf,
hoch ins Wolkenheer, und
trug mich hinweg ins ferne grüne Meer.
Die Insel der Kobolde und Feen,
die wollte ich seit meinem
sechszehnten Lebensjahr so gerne sehen.
Drum zog ich hinaus ins große Abenteuer,
überwand die Flugangst und meine inneren Ungeheuer.

 

Der Start ins Abenteuer war zögerlich,
die gelbe Statue nicht aufzugreifen.
Von Terminal eins zu Terminal zwei,
ward der gelbe Pfad dann doch endlich zu begreifen.
Nun konnte dem Abenteuer nichts mehr im Wege stehen,
die Gefährten waren gefunden,
der Bus fuhr los – das Ziel: „Connemara“ zu erkunden.

Radtour in der Connemara
Radtour in der Connemara

Uns wurde ein guter Guide zur Seite gestellt,
mit Piero, und vier Anderen,
war unsere „wilde 13“ nun beisammen.

 

Das Kanu rief am nächsten Tag,
und wir paddelten los im hohen Wellengang
der See, der Fauna und der Flora zu …
der Sonne entgegen, der Regen ward gegangen.

 

Der Abend war ein kurzer!
Besuch des Pubs im eigenen Gästehaus.
Die Billardkugeln rollten,
leider nicht dahin wo wir wollten.
Der Cider lockte und das Guinness,
doch Muskelkater und die Müdigkeit,
brachten zur gewohnten Stunde
uns zur zweiten Kojen Runde.

Lough Mask
Blick über Lough Mask

Bergauf bergab so ging es weiter,
das Rad gepackt, Proviant verstaut.
Schwitzend, keuchend, in der Sonne bratend,
radelten wir den ganzen Tag,
hoch hinaus, die Berge rauf,
bis zum Punkt wo’s nicht mehr ging.
Die Schönheiten des Landes
und die Gedenkstätten uns
einluden zum Sightseeing.

 

Sonne pur, wer hätte das gedacht,
zu viel gepackt an Regenkleidung,
Der Wetterfrosch hat‘s nicht durchdacht,
seine Leiter bedarf wohl einer Erneuerung.

Achill Island
Achill Island

Am dritten Tag ging es zum Sightseeing los,
nach Westport und Achill Island.
Geschichten und Legenden wurden uns
gepriesen und fesselten unsere Gedanken.
Dem Linksverkehr und Schafe zählend,
die schönen Häuser und Cottages,
die Landschaften, den Blick in die Ferne gerichtet,
sahen wir einen kleinen Teil vom großen Ganzen.

 

Sankt Patrick, ihr großer Heiliger,
vertrieb den Aberglauben und die Schlangen,
bedanken tun sich die Iren jedes Jahr,
mit grünen Hüten und Gesangen.

Achill Island
Achill Island

Doch wer dem Heiligen gleich gesinnt,
ist sein Prophet, der
der dem Schönen des Landes wohlgesonnen,
und uns allen Freude und Weisheit bringt.

 

Zur mittäglichen Stunde lockte das eisige Meer, - „der Atlantik“!
Eine kühle Erfrischung für unser mutiges Heer.
Über die langen Sandstrände,
stiegen wir in den Wellengang hinein und kühlten unsere Bein‘,
frohlockend nach dem schwindelerregenden Aufstieg
zur Spitze des höchsten Berges von Achill Island.

 

Am Mittwoch lag das Hochmoor vor unseren Augen.
Federnden Fußes, schritten wir voran,
ein Hochgenuss für all unsere müden Knochen.
Zum Fotografieren und Schafe beobachten genügend Zeit,
dem Plätschern des Baches folgend.
Genügend Zeit zum Genießen und Lachen, als
Piero ging - „einen Schritt“ - zu weit, - „PLUMPS“!
Sein Lieblingsspruch wurde hierbei echt:
„Erst Lachen, dann fotografieren, dann helfen“
dies hatte sich nun gerächt. :)

 

Der Abend klang im Pub ruhig aus,
mit Tanz, Musik und Gesang vom
irischen Gespann.

 

Am Donnerstag stand Galway auf dem Programm.
Die Kathedrale lockte, von Bürgern in den 60ern erbaut,
uns alle in ihr schlichtes von prachtvollen
Fenstern ausgestattetes Haus.

Kirchenruine
Kirchenruine

Zum Einkaufsbummel und Andenken sammeln blieb genug Zeit!
Auch den Barden und Tänzern auf den Straßen von Galway zu folgen,
die mit ihren irischen Tänzen und Klängen die Stadt
zum Pulsieren brachten und die Stadt, berühmt durch einen
„Ring der Liebe“, bekannt machten.

 

Am Abend dann die Tanzstunde,
Hacke, Spitze seitwärts ran,
one, two, three, four, five, six, seven,
und im Kreis – der „Videoclip“,
bleibt uns als Beweis.

 

Am letzten gemeinsamen Tag, lockten süße Hundewelpen,
und eifrige Hütehunde, um ihr Können geleitet vom trillern
und Pfeifen des Schäfers, zu zeigen.
Der Pelz ist weiß, der Pelz ist heiß, die Schere gezückt,
ritsch, ratsch der Pelz war ab und das Schaf war nackt!

 

Der See lockte, der Grill war heiß, das Essen gut,
der Abschied viel uns trotzdem nicht leicht.

 

Nun ist es vorbei, wir sind daheim,
statt Schafe, blöken uns nun andere an.
Es war‘ne schöne Zeit, das sag ich Euch
– ich möcht‘s nichts missen und vergessen,
ich möchte zurück - am besten gleich
– nur leider ist es an der Zeit,
wieder in die Wirklichkeit zurück zu kehren
– oh Graus, was für ein Schei…!

Mittagspause bei der Kanutour
Mittagspause bei der Kanutour

Vielen Dank an Piero, Ramona und die anderen für diese wunderschöne gemeinsame Zeit.
Obwohl fitter bin ich jetzt nicht, das nächste Mal da werd ich wieder Schlusslicht sein
auf allen Strecken und hechelnd mir das Ziel „erschieben“.
Vielen Dank!!!
LG Maika

 

 

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