Highländer Reisen

Corona: Was machen eigentlich...

Reiseleiter/-innen während der Pandemie? (Teil 1) 


Nicht nur die TUI und die Lufthansa sind von der Coronakrise stark in Mitleidenschaft gezogen. „Schon klar“, ruft einem jetzt möglichweise die innere Stimme zu. Ja, auch die kleinen Zahnräder im System „Tourismus“ - nicht weniger wichtig - haben während Corona schwer zu kämpfen. Dazu gehören beispielsweise unsere Reiseleiter/-innen. Nicht wenige von Ihnen verdienen Ihren Lebensunterhalt damit, dass Sie unsere Highländer Gäste vor Ort begleiten, begeistern, unterhalten, sich kümmern und Wünsche in Erfüllung gehen lassen. All dies tun Sie mit großer Leidenschaft, - sofern Sie denn dürfen. Wir haben einmal nachgefragt, wie Sie mit in der Pandemie zurechtkommen und was Sie tun, um sich in dieser existenzbedrohenden Situation über Wasser zu halten.

Diesmal haben wir mit Sina Oelkers gesprochen. Sie ist seit ein paar Jahren für Highländer Reisen unterwegs - hauptsächlich in Irland. Schon immer zog es Sina in die weite Welt und dabei vor allem mit Rucksack und Wanderschuhen raus in die Natur. Während Ihres Studiums reiste sie viel durch Asien, stellte dann aber fest: Das Gute liegt doch so nahe. An Irland fasziniert Sie als Kulturwissenschaftlerin insbesondere die bewegende Geschichte. Um Ihrer Reiseleidenschaft nachzugehen, gab Sina Ihren Bürojob auf und freut sich, nun Ihr Wissen und Ihre Begeisterung für Wandern und andere Kulturen teilen zu dürfen – natürlich vorausgesetzt Reisen ist überhaupt möglich.


Highländer Reisen:
Hallo Sina, wie geht es Dir und was machst Du gerade?

 

Sina:
Es geht mir vergleichsweise gut, ich bin gesund und freue mich, dass die Reisesaison nun hoffentlich schon bald beginnt. Im Moment sitze ich vor dem Rechner und beschäftige mich mit der Planung meinen Arbeitsmöglichkeiten für den nächsten Winter. 

 

Highländer:
Wie waren die letzten Wochen für Dich und was hat Dich am meisten umgetrieben bzw. was treibt Dich gerade um?

 

Sina:
Die letzten Monate waren anstengend für mich, denn die Unsicherheit hat mir zu Schaffen gemacht. Aber es gab auch viele positive Momente, ein großes Zusammenhalten bei Freunden, Familie und Arbeit, was sehr schön war. Für jemanden wie mich, der normalerweise die meiste Zeit unterwegs und draußen ist, war wahrscheinlich die größte Umstellung, plötzlich so viel Zeit in der Stadt und in der Wohnung zu verbringen. Um auch hier die positive Seite zu sehen: Ich habe dadurch bei vielen Spaziergängen und Radtouren gemerkt, wie viel es in meiner Umgebung zu entdecken gibt und wie viel Natur sich auch in der Stadt verbirgt. Vielleicht also bald Wanderreisen durch Berlin ;)?

 

Highländer:
Kannst Du uns eine grobe Vorstellung davon geben, wie sich die Coronakrise auf Deine finanzielle Situation auswirkt?

 

Sina:
Ich hatte sehr großes Glück und konnte einige online Lehraufträge übernehmen. Über den Winter arbeite ich ohnehin immer als Dozentin für Deutsch als Fremdsprache, was im Studium mein Hauptfach war, und konnte nun bis in den Frühsommer hinein noch einige Aufträge übernehmen. Das war zwar etwas unsicher und ich wusste fast nie, ob ich in der nächsten Woche noch Arbeit haben würde oder nicht, aber insgesamt hat es dann doch bislang funktioniert und ich komme über die Runden. Trotzdem, die Aufträge sind natürlich weit weniger, die Honorare waren im Frühjahr geringer als in den Jahren zuvor und so wird es ein schwieriges Jahr, bei mir wie bei den meisten.

 

Highländer:
Worauf freust Du Dich am meisten nach Corona?

 

Sina:
Unterwegs sein!

 

Highländer:
Was kannst Du unseren Highländer Gästen bis dahin mit auf den Weg geben?


Sina:
Haltet durch! So schwer es jetzt für alle war und ist, so schön kann es im Spätsommer werden!! Ich freue mich auf euch :)
 

Highländer:
Liebe Sina, vielen Dank für die spannenden Einblicke. Bleib gesund und lass Dich nicht unterkriegen. Bis hoffentlich ganz bald auf Reisen!

 

 


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