Irland Southern Treasures

(Ein Reisebericht von Jenny Neils)                                                          >> zurück zur Übersicht

 

Eigentlich hatte ich gar nicht geplant, meinen diesjährigen Urlaub in Irland zu verbringen. Wäre überhaupt ein Urlaub drin gewesen, so hätte es mich wohl eher viel weiter gen Süden getrieben. So war mein Plan – bis ich die Chance bekam, bei Highländer Reisen ins Team im Kölner Büro einzusteigen. Doch bevor es soweit war, durfte ich zwei Wochen nach Irland fliegen und u.a. an der Southern Treasures teilnehmen.
Aus früheren Besuchen war mir Irland nicht fremd, aber was ich in der einen Woche „Southern Treasures“ alles habe sehen und erleben dürfen, hat meine Sichtweise zur „grünen Insel“ mehr als revidiert: schöner, als ich es kannte – schöner, als man mir erzählt hat – und vor allem VIEL schöner, als ich es hätte mir erträumen können. Aber seht und lest selbst, welch tolle Zeit ich in Irland verbringen durfte und welch idealer Einstieg mir dadurch bei Highländer Reisen ermöglicht wurde.

Jennifer Neils

Samstag, 06. September 2014


Mein Flug geht um 10:30 Uhr von Düsseldorf nach Dublin. Dank Privattaxi kann ich dem Streik, den die Bahn für heute angekündigt hat, entkommen und komme ganz entspannt am Flughafen in Düsseldorf an. Nach dem Einchecken und nachdem ich – wie immer – die Sicherheitskontrolle piepend durchlaufen habe, sitze ich in meinem Sitz der Aer Lingus und kann den Start der Maschinen kaum noch erwarten. Alles ist bestens. Der Flug verläuft reibungslos und so lande ich – etwas verschlafen vielleicht – um 11:30 Uhr irische Zeit in Dublin. Als ich aus dem Flieger steige, erwartet mich immerhin kein Regen. Ich hatte mich natürlich auf das Schlimmste gefasst gemacht, aber wie es scheint, war das gar nicht nötig.
Um 14:30 Uhr geht der Transfer zum Hotel. Bis dahin also verbringe ich die Zeit direkt einmal mit einer typisch irischen Leckerei – einem Scone. So verfliegt die Zeit und ehe ich mich versehe, treffe ich Elisabeth, eine meiner vielen neuen Kollegen und Reiseleiterin für die nächsten 8 Tage.
Gemeinsam mit dem Großteil unserer Gruppe (den Rest treffen wir beim Abendessen, da der ein oder andere selbst anreist) fahren wir zu unserer Unterkunft – dem Stillorgan Park Hotel, Dublin. Das 4**** Hotel liegt etwas außerhalb. Ein Fußmarsch bis ins Stadtzentrum von Dublin ist nicht möglich. Aber der kleine Ort Stillorgan hat auch ein kleines Einkaufszentrum zu bieten, welches Elisabeth und ich direkt einmal aufsuchen, um gemeinsam bei Kaffee & Kuchen ein wenig über die kommenden Tage zu sprechen.
Am Abend trifft sich die 12-köpfige Gruppe dann zum ersten Mal und lernt sich beim gemeinsamen Abendessen und anschließender Einführung kennen.
Da die Anreise doch recht anstrengend war, falle ich schon früh ins Bett – voller Vorfreude auf die nächsten Tage.

Sonntag, 07. September 2014


Mein Wecker klingelt um 7:30 Uhr. Zeit, um aufzustehen und sich für einen sonnigen Tag vorzubereiten, denn ich kann in der Tat die ersten Sonnenstrahlen entdecken. Dass diese mich die gesamte nächste Woche und auch noch darüber hinaus begleiten werden, weiß ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Um 8:00 Uhr treffen wir uns zum gemeinsamen Frühstück und eine Stunde später soll der Tag mit vielen Programmpunkten dann auch starten.

Half Penny Bridge Dublin

Zunächst geht es in den Stadtkern von Dublin. Hier lässt uns der Busfahrer in der O´Connell Street raus und uns küssen direkt viele Sonnenstrahlen die Nasenspritze – so wunderschön empfängt uns die Hauptstadt Irlands.
Die ersten paar Meter führen uns die O´Connell Street hinunter bis wir bei „The Spire“, dem Wahrzeichen Dublins, ankommen. Von hier aus gehen wir bis zum O´Connell Denkmal und weiter zu der Half Penny Bridge.  
Unser Weg führt uns nun hinein in das Viertel „Temple Bar“, wo abends der Bär steppt. Ich kann mich dran erinnern, dass ich hier – bei einem Aufenthalt 2007 in Irland – schon einmal gewesen bin. Ich versuche, die Bar ausfindig zu machen, in der ich damals mein erstes Guinness getrunken habe. Aber bei so viel bunten Pubs ist das fast unmöglich. Es ist ein sehr schönes Viertel, so bunt und hier und da sieht man schon den einen oder anderen Besucher vor einem Café sitzen.
Unser Stadtspaziergang treibt uns weiter in Richtung Christ Church Cathedral, wo Elisabeth sich erst einmal dem Glockenspiel geschlagen geben muss. Also verweilen wir ein paar Minütchen hier, lauschen dem Sound der Glocken und schließlich den Worten unserer Reiseleiterin.

Temple Bar

Weiter geht es zum Schloss von Dublin, zum Denkmal von Molly Malone und schließlich zum Trinity College. Bereits bei meinem ersten Besuch des Trinity College im Jahr 2007 habe ich den Campus als sehr stilvoll empfunden. Und auch heute reizt es mich, hier ein paar Stunden zu verweilen und dem Treiben auf dem Campus zu folgen. Aber unser Programm heute ist straff und so heißt es „auf in Richtung County Wicklow zu den Powerscourt Gardens“.
Da das Wetter so unbeschreiblich schön ist, mache ich mich nach einem kleinen Mittagssnack mit Elisabeth auf den Weg durch die Gärten. Bei meinem schnellen Schritt bin ich schneller einmal rum, als es die Wegbeschreibung vorgibt und so suche ich mir noch ein schön sonniges Plätzchen, von wo aus ich einen tollen Ausblick auf die umliegende Landschaft genieße.  Nachdem ich meine erste Postkarte gekauft und auch direkt geschrieben habe, treibt uns der Zeitplan schon wieder weiter.

Wicklow Mountains Ausblick vom Powerscourt Garden

Nach einer etwas längeren Busfahrt – ich mag Busfahren ja so gar nicht - kommen wir in Glendalough an. Hier werfen wir einen kurzen Blick auf die Klosteranlage ehe wir uns dem Highlight dieses Programmpunktes widmen. Ein kleiner Spaziergang um den See mit atemberaubenden Ausblicken und typisch irischer Flora und Fauna. Ein Mann in Schottenrock spielt am Wegesrand Dudelsack, ein anderer malt oder zeichnet den wunderbaren Ausblick nach. Es macht Spaß den beiden bei Ihren Hobbies zuzusehen. Hinter dieser Kulisse ist es ein toller Abschluss des heutigen Programmes.

Glendalough lower lake

Montag, 08. September 2014

Auch als ich heute Morgen aufwache, ist der Himmel strahlend blau. Doch der Schein trügt. Es ist ganz schön kühl und an unserem ersten Stopp, dem Rock of Cashel, weht der kalte Wind nicht schlecht. Dennoch ist es ein gelungener Zwischenstopp auf unserem Weg in das kleine Hafenstädtchen Cobh.

Cobh Hafenstadt in Irland

 

Nach einem knapp zweistündigen Aufenthalt an dem Denkmal irischer Geschichte geht es durch die Landschaft Irlands weiter gen Süden bis wir in der Hafenstadt Cobh ankommen. Mittlerweile ist es richtig warm, fast schon zu warm und so genieße ich die Freizeit bei einem Kaffee und Sandwich in der warmen Sonne. Im Hafen liegt ein großes Kreuzfahrtschiff und hier und da laufen mir die Passagiere der P&O über den Weg. Mich aber reizen die vielen kleinen bunten Fischerboote, die ich in einem kleinen Hafenbecken entdecke. Hier verweile ich ein wenig ehe ich mich auf mache, das kleine Hafenstädten zu erkunden. Ich laufe den Berg hinauf zur Kirche und werde mit einem tollen Ausblick auf eine Wohnhäuserreihe Cobhs sowie dem Ausblick auf das Meer belohnt. Wieder unten im „Stadtkern“ angelangt, drehe ich hier und dort noch meine Runden, schaue mir Denkmäler an und genieße das traumhafte Wetter. Gegen späten Nachmittag geht es dann nach Carrigaline, wo wir die nächste Nacht untergebracht sind. Der Abend endet schon relativ früh nach dem gemeinsamen Abendessen und gesättigt sowohl vom reichhaltigen Abendessen als  auch von den tollen Eindrücken des Tages falle ich ins Bett.

Stadtmitte Cobh
Auswanderer Denkmal Cobh Irland

Dienstag, 09. September 2014

Ein neuer Tag in Irland bricht an und wieder begrüßt mich die Sonne, als ich die Vorhänge in meinem Hotelzimmer aufziehe. Heute steht ein Besuch auf Mizen Head, der südlichsten der vier südwestlichen Halbinseln Irlands, an. Unser Weg führt zum Mizen Head Visitor Centre, von wo aus jeder für sich die bekannte Brücke sowie den Signalturm erlaufen kann. Es macht richtig Spaß, sich bei diesem Sonnenschein hier rumzutreiben und sich in Richtung der vorgelagerten Klippen zu begeben. Denn der Blick, der sich mir hier bietet, ist einfach grandios. Doch zuvor sind einige Treppen zu erklimmen, aber wenn man erst einmal oben angelangt ist, weiß man, wieso sich der Aufstieg lohnt. Nachdem ich dieses wunderschöne Fleckchen Erde auch bildlich festgehalten habe, laufe ich weiter vor bis zum Signalturm. Doch der Blick, der sich mir fünf Minuten zuvor noch bot, ist heute nicht mehr zu toppen. Also mache ich mich auf und bahne mir meinen Weg zurück zum Visitor Centre, darf aber zuvor noch einer kleinen Maus dabei zusehen, wie sie sich im Gras etwas zu essen sucht.

Mizen Head Bridge
Aussicht Mizen Head Panorama

Mit der ersten eingefangenen Farbe im Gesicht, treibt es unsere Gruppe dann weiter nach Sheeps Head, dem nördlichen der zwei Finger der Mizen Head. Hier steht eine gemeinsame Wanderung auf dem Plan. Nachdem wir erst eine ganze Strecke mit viel Grün rechts und links von uns passiert haben, bietet sich uns später zu unserer Rechten ein herrlicher Ausblick auf den Atlantik. Die Wanderung ist toll. Hier und da finden wir Brombeer-Sträucher am Wegesrand und ich glaube, es wird niemanden passieren, einfach so an den Sträuchern vorbeizugehen ohne nicht wenigstens eine dieser so geschmackvoll aussehenden Beeren gekostet zu haben. Mich natürlich eingeschlossen. Meine erste irische Brombeere und ich würde am liebsten den ganzen Strauch leer naschen – so gut schmecken die Beeren hier an der irischen See.
Bei dem Anblick des Atlantiks schmiede ich schon Pläne, die erstbeste Möglichkeit zu nutzen, dort ein Bad zu nehmen. Und nicht nur ich scheine mich mit diesem Gedanken immer mehr anzufreunden. Aber noch muss der Badestopp ein wenig warten. Für heute ist damit das Programm auch beendet und wir fahren nach Bantry, wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen werden.
Da das gemeinsame Abendessen für heute etwas später angesetzt ist und wir schon relativ früh den kleinen irischen Ort erreichen, entschließe ich mich dazu, noch ein wenig an die frische Luft zu gehen und mir anzusehen, was der kleine Ort alles zu bieten hat. Neben einem Kino, unzähligen Pubs, ein paar kleinen Läden (die allerdings um diese Uhrzeit schon geschlossen haben) und dem ein oder anderen Supermarkt hat Bantry einen recht großen Platz, der – mit Blick auf eine Kirche – zum Verweilen einlädt. Da mir aber in den letzten Tagen immer wieder Postkarten mit einer Art Schloss von Bantry (Bantry House) unter die Finger gekommen sind, bin ich natürlich Feuer und Flamme, dieses Gebäude zu finden. Und ich habe Glück.

Bantry Bay

Ein langer Weg führt hinauf zu dem Anwesen. Alles ist ruhig und scheint irgendwie verlassen. Ganz selten kommt mir mal ein Paar entgegen. Auch als ich das Gebäude mit seinen verzierten Gärten erreiche, ist es still und einsam. Der Blick von hier lässt mich die Stille aber schnell vergessen. Denn gerade verabschiedet sich die Sonne hinter den Wolken über dem Meer. Und so gehe ich auch zurück zum Hotel, schließlich ist es auch fast Essenszeit und ich bin völlig erschlagen von den vielen tollen Eindrücken des heutigen Tages, sodass ich sicherlich auch sehr schnell einschlafen werde.

Bantry House

Mittwoch, 10. September 2015

Dass heute mein persönlich schönster Tag der Woche werden würde, damit rechne ich am Morgen, als mich zum wiederholten Male die Sonne anlacht, nachdem ich die Gardinen aufgezogen habe, noch nicht. Doch ich soll innerhalb der nächsten 12 Stunden eines besseren belehrt werden. Auf dem Programm stehen Garnish Island und die Beara Halbinsel.
Nach dem Frühstück geht es mit dem Bus zur kleinen Fähre – naja diese ist vielmehr ein kleines Fischerboot als eine Fähre – die uns auf die Insel Garnish Island bringen soll. Allein die Fahrt dorthin ist schon ein Highlight an sich. Damit meine ich nicht die Insel, die Feuer gefangen hat (in Irland gibt es unglaublich viel Ginster und bei den derzeitigen Sonneneinstrahlungen fängt dieser schnell einmal an zu brennen), sondern die viele Seehunde, die sich auf den aus dem Wasser ragenden Steinen die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Angekommen auf Garnish Island entdecke ich an einem kleinen Strandabschnitt, der unerreichbar scheint, eine wunderschöne Muschel und aus persönlichen Bezug zu Muscheln, denke ich mir „die muss ich einfach haben“ und beschließe, auf dem Rückweg mich auf den Strandabschnitt  hinabzulassen und die Muschel als besonderes Andenken mit nach Hause zu nehmen. Und ich soll sie mitnehmen dürfen.
 

Garnish Island Ausblick
Garnish Island

Doch zunächst einmal treibt es mich durch die schöne Gartenanlage von Garnish Island und ich komme mir vor wie in den Tropen. Ein Blick auf eine Mischung aus Bergkuppeln, dem Meer und viel Grün lassen mir diesen Fleck Erde unglaublich tropisch erscheinen. Ein paar Meter weiter finde ich dann ein so unbeschreiblich ruhiges Plätzchen, dass ich mich hier niederlasse und die Aussicht auf das Meer genieße. Es geht hier relativ steil nach unten und von hier oben kann ich weitere Seehunde erblicken, die sich auf den Steinen im Wasser sonnen. Während ich so da sitze, mich selbst von der Sonne wärmen lasse und einfach nur diesen einzigartigen Augenblick genießen, kann ich immer wieder den Seehunden bei ihren Unterhaltungen zuhören. Hier und da scheint es mal einem der Seehunde zu warm zu werden und er taucht ins Wasser ein. Es ist ein schönes Naturschauspiel, das sich mir hier im irischen Süden bietet. Bevor ich diesen Ort wieder verlassen muss, sehe ich noch, wie 4-5 Masten am Horizont erscheinen und ein riesengroßes Segelschiff auf Rede den Anker lichtet. Doch jetzt ist es wirklich an der Zeit zurück zu gehen, denn schließlich habe ich noch eine Mission zu erfüllen: Mission Muschel. Angekommen am „Hafen“ überlege ich nicht lange und springe direkt die paar Meter den Strandanschnitt hinunter und freue ich über die Muschel, die ich nun in der Hand halte. Das kleinwenig Klettern wieder den Steg hinauf, entpuppt sich als kinderleicht (eigentlich war das der Grund, warum ich nicht wusste, ob ich hinunter springen sollte, denn ich hatte Bedenken, nicht mehr hinauf zu kommen). Und so steige ich dann um diese eine Muschel reicher mit meiner Gruppe zurück ins Boot, das uns wieder – an der Seehundkolonie vorbei – zum Festland bringt.

Wieder am Bus angekommen, treibt es uns weiter Richtung Beara Halbinsel. Allein schon der Weg bis zu unserem Ausgangspunkt für die bevorstehende Wanderung erweist sich als eine tolle Panoramafahrt.
Ich bin schon ein wenig nervös, denn Elisabeth hat uns aufgrund unserer Bitten versprochen, heute am Strand unsere Lunchpause zu machen und den Mutigen freigestellt, auch in den Atlantik springen zu können. Und da die Sonne heute wohl noch wärmer ist als die Tage zuvor, ist der Sprung ins kalte Wasser für mich ein absolutes Muss.

Barea Island Bay

Ich finde noch zwei weitere Mutige und ehe wir uns versehen, tauchen wir in die Kälte des Atlantiks ein. Ich könnte hier noch ewig verweilen, aber da die Zeit knapp ist und ich noch trocken werden muss bevor wir unsere Wanderung beginnen, steige ich wieder hinaus und verspüre – ganz anders als erwartet – eine angenehme Wärme. Ich stärke mich noch schnell, denn der Sprung ins kalte Nass hat mich hungrig gemacht und dann brechen wir auch schon wieder auf. Die Wanderung heute erweist sich als noch beeindruckender als die Wanderung gestern am Sheeps Head. Nach ungefähr zwei Stunden Fußweg entlang der Küste erreichen wir unser Ziel. Da wir alle aber noch gar nicht wieder nach Hause wollen, überreden wir Elisabeth noch einmal einen Stopp am Strand einzulegen und natürlich ist unsere liebe Reiseleiterin bei dem Vorschlag sofort dabei.

Barea Halbinsel

Eine gute halbe Stunde dürfen wir noch einmal den Sand unter unseren Füßen spüren und dem Meeresrauschen lauschen ehe wir dann doch zurück zum unserem Quartier gebracht werden.
Nach dem Abendessen schließe ich mich noch einem Teil der Gruppe an, um den wundervollen Tag bei einem Pint Smithwicks oder Guinness Revue passieren zu lassen.
Hundemüde, aber um so unglaublich viele neue Eindrücke und Momente reicher, falle ich dann anschließend ins Bett.

Barea Island Walking Trail

Donnerstag, 11. September 2014

Heute steht eine lange Busfahrt auf dem Programm. Der ganze Ring of Kerry soll abgefahren werden. Allerdings bei all den anderen Programmpunkten, die für heute vorgesehen sind, kaum machbar. Und da die Gruppe lieber zu Fuß unterwegs ist als im Bus, einigen wir uns darauf, lieber mehr Zeit für das Verweilen an ausgewählten Punkten einzurechnen und auf die große Busfahrt zu verzichten.
So führte uns unser umgestaltetes Programm zunächst einmal zu einer Schaffarm, wo uns das Schafe Eintreiben mit den irischen Border Collies sowie das Schären von Schafen demonstriert wird. Wir verbringen gut eine Stunde auf dem Farmanwesen in den Bergen ehe uns unser Weg ein Stück weiter den Ring of Kerry entlang führt. Wir halten zu einem Fotostopp und werden mit erneut grandioser Aussicht belohnt. 

Sheepdog demonstration
Ring of Kerry
im Garten vom Muckross Haus

Eine kurze Weiterfahrt bringt uns zum Ausgangspunkt für eine kleine Wanderung zum Muckross House. Zuvor führt unser Weg zu einem Wasserfall. Hier halten sich wohl viele Touristen auf, denn zum ersten Mal seitdem ich mit der Gruppe unterwegs bin habe ich das Gefühl, nicht als einzige Gruppe von Touristen hier unterwegs zu sein. Nachdem wir den Wasserfall bildlich festgehalten haben, wandern wir einen schönen Pfad entlang bis wir schließlich das Anwesen um das Muckross House erreichen. Hier steht uns ein wenig Freizeit zu und da die Sonne mal wieder ihr Bestes gibt, setzte ich mich an eine ruhige Stelle am See, der direkt an den Garten des Anwesen anschließt, und schreibe ein paar Postkarten. Ich erinnere mich daran, wie es hier noch vor drei Jahren ausgesehen hat, als ich im August für einen Ausflug hierher kam. Allerdings kann ich mich nur an Nässe und Kälte erinnern. Umso mehr genieße ich das, was sich mir heute an diesem Ort bietet: die Aussicht und das warme, sonnige Wetter.
Anschließend bringt uns der Bus zu unserem Ausgangspunkt für einen Spaziergang am Gap of Dunloe. Wir wagen uns, soweit es die Zeit zulässt, in die Schlucht hinein und werden auch hier von der Naturschönheit nicht enttäuscht. Allerdings ist es nun ganz schön frisch geworden und hier durch die Schlucht weht ein ordentlicher Wind. Trotzdem hat sich dieser Tag mit der spontanen Umstrukturierung des Programms mehr als gelohnt

Freitag, 12. September 2014

Der letzte Tag dieser Tour bricht an und auch heute lässt uns das gute Wetter nicht im Stich. Es ist zwar nicht mehr so warm und sonnig, aber beschweren können wir uns nicht.
Heute reisen wir ein wenig zurück in die irische Vergangenheit. Bei einem Stopp im historischen Adare entdecke ich ein kleines Wollschaf, das für einen kleinen Engel mit ins Souvenir-Sortiment muss.
Unser nächster Stopp heißt „Bunratty Castle“, um welches sich ein Freilichtmuseum schließt. Hier erfährt man einiges über das irische Leben vergangener Zeiten. Ein Blick hinter die Kulissen des Apfelkuchen Backens lassen mich diesen natürlich auch probieren wollen. Also setzte ich mich gemeinsam mit Elisabeth in einen Garten und genieße das Treiben bei einem leckeren Stück des frisch zubereiteten Gebäcks. Dann geht es auch schon wieder weiter und auf der Fahrt zu unserer nächsten und letzten Unterkunft machen wir noch einen Abstecher in die Tullamore Whiskey Distillery. Eigentlich stehe ich überhaupt nicht auf so starken Schnaps und bin auch nicht gerade abgehärtet, was den Verzehr von hartem Alkohol betrifft. Aber wenn man schon einmal zu einer Whiskey Verkostung eingeladen wird, warum soll man die Gelegenheit dann nicht auch nutzen. Schließlich wird mir sicher danach schön warm ums Herz. Ich muss nämlich zugeben, dass es heute doch sehr kühl ist und schon die ganze Zeit ein wenig am Frieren bin. Also kommt ein Whiskey ja genau richtig. Naja am Ende sind es dann drei, aber immerhin tun sie ihre Wirkung. Und so treten wir feucht fröhlich die letzte Etappe zu unserem letzten Quartier auf dieser Rundreise an.

Nach dem letzten gemeinsamen Abendessen heißt es dann Abschied nehmen von all denjenigen, die den frühen Transfer erwischt haben. Ich habe Glück und nehme den Transfer um 9:30 Uhr und werde noch einmal ein üppiges Irish Breakfast einnehmen dürfen.

Tullamore Whiskey Tasting

Samstag, 13. September 2014

Aus dem Irish Breakfast wird letztendlich doch ein kontinentales Frühstück mit leckerem Lachs und Brot. Gut gestärkt für einen langen Reisetag geht es um 9:30 Uhr dann zum Dubliner Flughafen, wo es für die Gäste „Auf Wiedersehen, Irland“ heißt. Für mich ist dies jedoch nur ein Zwischenstopp, denn am Nachmittag geht es für mich dann noch weiter in den Westen Irlands zur Aktivity Week.
Nun, da ich bereits eine so wundervolle Woche in Irland mit sehr viel einzigartigen und atemberaubenden Augenblicken verbringen durfte, bin ich gespannt, was mich in den nächsten Tagen erwartet.
Diese eine Woche, in der ich die Schätze des Südens von Irland habe entdecken dürfen, war jedenfalls ein großes Abenteuer und wird mir definitiv in guter Erinnerung bleiben.

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Christa & Helga, Connemara & Burren 2018

 

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